Von A bis Z:
Rudi-Zapf-Quartett liefert beim Kulturbrettl Konzert der Extraklasse
Sa
27
Feb
2010
Rudi Zapf beschenkte mit seinem Quartett Zapf'nstreich die Gäste des Wegscheider Kulturbrettls mit einem berauschenden Klangerlebnis. Es wäre ungerecht, hier einen der vier Musikprofis besonders herauszugreifen, denn das Quartett besteht aus Perfektionisten. Harry Scharf tanzt auf den Saiten seines Kontrabasses, dass die Finger nur so fliegen. "Nicht der beste Kontrabass", wie er selber sagt, aber ein uraltes Instrument, dass eins die "Fraunhofer Musik" spielte und Harry Scharf hat eine unheimlich tiefe Trickkiste auf Lager. Streichen, Zupfen, Schlagen, Klopfen: es ist erstaunlich, was so ein Kontrabass alles her gibt. Andreas Seiflinger spielte Akustik- und E-Gitarre. Man fühlt, wie sehr er die Musik liebt und seine Instrument fast zärtlich zum Klingen bringt. Die Bewegungen der Finger sind kaum wahrzunehmen und doch zupft er die Saiten in atemberaubendem Tempo. Blasinstrumente sind die Seele von Hugo Siegmeth, der mit seinen Klarinetten und der Querflöte umheimlich schnell in das Gemüt der Zuhörer dringt. Zentral auf der Bühne hat Rudi Zapf sein Hackbrett aufgebaut, über das er mit seinen Klöppeln wirbelt, als ginge es darum, die Hände in der Bewegung verschwinden zu lassen. Unglaublich, welche Klangvielfalt Rudi Zapf seinem Hackbrett entlockt, dass mit einigen Finessen ausgestattet schnell mal ganz gedämpft klingt um kurz darauf wieder aus dem vollen zu tönen. Er ist ein Meister seines Faches und fast genau so gut auf der Steirischen, wo er zeigte, wie universal dieses Instrument auch für Weltmusik geeignet ist. Denn Weltmusik war es immer, was das Quartett Zapf'nstreich bot. Manche Stücke begannen in gewöhnt bayerischer Volksmusikmanier, um dann über den großen Teich zu springen, wie der Suserl-Zwiefache, der in "Take-Five" mündete. Ob schwermütige Melodien aus Russland, feurige Balkanklänge, Jazz und Groove, das Quartett Zapf'nstreich spielt sich damit und wechselt spielerisch von einer Richtung in die andere. Humorvoll moderiert von Rudi Zapf. So bot Zapf'nstreich ein zweieinhalb stündiges Konzert dass die Besucher in Staunen versetzte und so kurzweilig war, dass mancher zum Schluss verwundert auf die Uhr schaute. Auch den Musikern hat's in Wegscheid sehr gut gefallen und sie belohnten den reichen Applaus der Zuhörer mit vier Zugaben.
Autor: FS
Wegscheid bekommt einen Vorgeschmack auf die 650-Jahrfeier
Mi
17
Feb
2010
Die Kolpingfamilie stellt ein
„Lagerleben“ wie vor
650 Jahren dar
Kolping ist bereits auf den Spuren der Geschichte von Wegscheid. In mühevoller Arbeit wurden Gewandungen geschneidert und jetzt erstmals beim „Lagerleben“ am Rosenmontag auf dem Wegscheider Marktplatz vorgeführt.
So könnte es gewesen sein:
Kessel dampften, Klingen wurden geschliffen und Speisen, wie „Gluatzeltn“ u.ä. angeboten.
Die Gerichtsbarkeit wurde von Franz Schuster, dem Gerichtssprecher verkündet und von den Strafknechten ohne Wenn und Aber umgesetzt. So manche landeten in der Schandgeige, am Pranger oder sogar auf dem Scheiterhaufen.
Es ist der Kolpingfamilie gelungen, dass man sich inmitten dieses Treibens 650 Jahre zurückversetzt gefühlt hat.
Wir dürfen uns also auf das Festwochenende 2. – 4. Juli 2010 freuen, wo wir in die Vergangenheit Wegscheids zurückblicken dürfen!
Autor: Sieglinde Stockinger
Bruno Jonas füllt die Wegscheider Abflughalle
Sa
30
Jan
2010
Eigentlich war er ja schon auf dem Weg nach Berlin, Herr Hubert Unwirsch, aber sein Flug hatte Verspätung. Zeit die genutzt werden konnte, um den Wegscheidern mal ein paar Hintergründe modernen Wirtschaftens aufzudecken und einen Blick in die Abgründe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu werfen. Dass er wirklich Verspätung gehabt hätte, wäre er geflogen, dafür sorgte das Winterwetter, welches Wegscheid am vergangenen Freitag tiefverschneit einhüllte und sowohl Jonas mit seinem Technikteam, als auch vielen Gästen die Anreise erschwerte. So machte sich das Wegscheider Kulturbrettl schon Sorgen, ob alle den Weg zum Haus des Gastes schaffen. Unberechtigt, wie sich zeigte, denn der große Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Jonas erzählte in seinem Abspann, dass er sich an Kindheitsfahrten nach Wegscheid erinnert, wo nur noch die Spitzen der Schneestangen zu sehen waren. Beim Abspann näherte sich die Uhr bereits der elf, bis dahin nahm Jonas die Besucher mit in die Abflughalle des Flughafens. Mitten auf der Bühne eine Wartebank mit drei Stühlen und Ablagen. Eine Durchsage brachte das Saalgemurmel zum Schweigen: „Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt ….“ Abgehetzt, das Handy am Ohr eilt Jonas auf die Bühne und zieht das Publikum in seinen Dunstkreis aus dubiosen Firmenübernahmen und Arbeitsplatzverlagerungen. Kann man denn was dagegen haben, wenn in Rumänien Arbeitsplätze geschaffen werden, oder in China. Schließlich machen doch dann chinesische Kinder Spielsachen, mit denen unsere Kinder spielen können, die sowieso lauter Fratzen sind. Am besten solle man sie schon von der Geburt an in eine Krippe bringen, oder noch besser als befruchtetes Ei, damit sie bloß nicht solche Deppen werden, wie die Eltern. Politik, Wirtschaft und Kirche, Jonas ließ nichts aus und nichts unangetastet. Wer sein Programm schon kannte, musste über die Aktualität staunen. So waren die Schlagzeilen der großen Zeitungen schon Teil seiner Handlung. In der Pause nahm Jonas sich Zeit für seine Fans, gab Autogramme und signierte seine Bücher. Jonas hielt den Spiegel vor, ironisch trocken. Die plötzliche Arbeitslosigkeit als Chance zur Neuorientierung. Er zieht den Zirkel vom billigen Importschnäppchen als Ergebnis der Globalisierung bis hin zur Verschuldung und lässt dem Publikum den Kreis schließen. Er stellt Zusammenhänge dar, ohne sie zu verknüpfen. Das Publikum war ständig gefordert, selbst zu denken. Der Meister der Pointen überlässt es seinem Publikum, die Pointen zu erkennen. Was dem Publikum nicht immer so schnell gelingt, wie Jonas das Tempo vorgibt. Nicht mitdenken wird getadelt. „Des war eine Pointe!“ Kein Fehler im Publikum blieb unerwähnt, nicht die unvermeidliche umfallenden Flaschen oder das „notdürftige“ verlassen des Saales. Ein sehr gut gelaunter Bruno Jonas begeisterte ein sehr gut unterhaltenes Publikum, das ihm diesen exzellenten Genuss mit langem Applaus dankte. Den reibungslosen Ablauf rund um den Auftritt garantierte das Team im Haus des Gastes. Im Foyer waren Sektbar sowie Häppchen aufgebaut und sorgten für angenehmes Theaterambiente. Damit alle Gäste Platz fanden, musste die Bestuhlung ergänzt werden, hier half die Volksschule in Person von Hausmeister Heribert Grillhösl aus und brachte 50 Stapelstühle ins Haus des Gastes. Überglücklich waren die Organisatoren des Kulturbrettls über diesen Erfolg, der – so Vorsitzender Franz Schuster – zu weiteren Veranstaltungen viel Schwung gibt.
Autor: FS
Das neue HLF 20/16 ist für die Feuerwehr Wegscheid da
Di
22
Dez
2009
Eine Feuerwehr-Abordung konnte am 20.12.2009 das langersehnte HLF 20/16 in Linz/Leonding abholen.
Das neue Tanklöschfahrzeug kostete 290 000 Euro, hierzu gibt die Regierung von Niederbayern einen Zuschuß von 95 000 Euro, der Landkreis Passau 11 000 Euro die Restkosten von 184 000 Euro trägt der Markt Wegscheid. Aber auch die Feuerwehr Wegscheid hat für das neue Fahrzeug noch "kräftig" aus der Vereinskasse Ausrüstungsgegenstände beigesteuert.
Das bisherige Tanklöschfahrzeug wurde inzwischen verkauft, auch der alte "Landshuter" steht auf der Verkaufsliste.
Autor: Freiwillige Feuerwehr Wegscheid
Kulturbrettl: Jahreshauptversammlung 2009
So
29
Nov
2009
In der ersten Jahreshauptversammlung des 2008 gegründeten Wegscheider Kulturbrettl e.V. konnte Vorsitzender Franz Schuster von einem aktiven Veranstaltungsreigen berichten. Dabei sah man sich anfangs schier unlösbaren Aufgaben gegenüber, als z.B. die Bühnenanweisung für den Auftritt von Sigi Zimmerschied eintraf, nach welcher der Haiböcksaal mit Bühnentechnik hätte vollgestopft werden müssen. Jedoch zeigte sich schnell, dass Bühnenanweisungen ebenso strikt einzuhalten sind, wie die 10 Gebote. Mit dem Auftritt von Zimmerschied hatte das Kulturbrettl gleich mal einen vollen Saal und dem damit einhergehenden Motivationsschub. Was dann bei der zweiten Veranstaltung, dem Konzert mit dem „Dave-Bailey-Quartett“ auch absolut nötig war, als das Haus des Gastes fast leer war, indessen der nachfolgende Frühschoppen im Cadro gerammelt voll, nur leider konnte das Kulturbrettl dort keinen Eintritt kassieren, eine teure Lehreinheit. Der Burghausner A-Capella-Chor „Die Konradis“ brachte internationales Flair und ein begeistertes Publikum in den Pfarrsaal. Spitzen-Kabarett mit tollem musikalischen Einlagen brachte Josef Brustmann mit „Schöner Land in Sicht“, jedoch konnte das Honorar mit den Eintrittsgeldern erneut nicht erwirtschaftet werden und das Kulturbrettl wäre wohl in arge Finanznot geraten, hätten sich nicht gleich nach der Gründung zahlreiche Sponsoren gefunden, welche die kulturelle Arbeit kräftig unterstützen. Deshalb dankte Franz Schuster ganz besonders auch den Sponsoren für ihr Engagement zur Förderung der Kultur in Wegscheid. Trotz des nassen Wetters wurde „Sommer Swing“ auf dem Donaubauerhof in Karlhäuser ein herrliches Sommernachtskonzert mit der Passauer Bigband. Ein leichtes Spiel waren die Wellküren. Das Kabarett-Frauentrio füllte den Saal im Haus des Gastes, sowie die arg gebeutelte Vereinskasse und lieferte ein tolles Feuerwerk an bissigen Pointen. Es folgte der Gospelchor „New Spirit“ aus Hauzenberg, der ebenfalls im Haus des Gastes internationales Musicalflair zauberte. Die Dichterlesung beim Rammer mit dem Passauer Lyriker Friedrich Hirschl setzte einen leisen und sehr feinen Zwischenpunkt bevor das „Herbert-Pixner-Projekt“ atemberaubende Volks- und Weltmelodien in den Haiböcksaal zauberte und eine Publikumsschaar anzog, die von weit her nach Wegscheid reiste, um diese Ausnahmeformation sehen und hören zu können. Der Rückblick auf die Veranstaltungen steht unterhalb dieses Artikels als PowerPoint-Präsentation zum Download zur Verfügung.
Ein Arbeitsreiches erstes Vereinsjahr
Insgesamt wurde im abgelaufenen Vereinsjahr unheimlich viel gearbeitet. So nähte Anna Schuster einen großen schwarzen Vorhang als Bühnenhintergrund. Walter Schätzl war unzählige Stunden mit plakatieren unterwegs. Die Homepage www.kulturbrettl.de wurde erstellt und damit verbunden ein Online-System zur Kartenbestellung, das für die großen Veranstaltungen unverzichtbar war. Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern für ihren Beitrag zu einem wirklich aktiven ersten Vereinsjahr. Kassier Markus Beck legte eine einwandfrei geführte Kasse vor, was von Kassenprüferin Monika Donaubauer bestätigt wurde. So erfolgte die Entlastung des Kassiers einstimmig. Im Vorschau auf das Jahr 2010 verwies Franz Schuster auf die 650-Jahr-Feier des Marktes Wegscheid und konnte ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm des Kulturbrettls ankündigen, so das Rudi-Zapf-Quartett „Zapf’nstreich“, „Da Huawa da Meier und I“, „Die Bayerischen Löwen“ und Solo-Kabarett „guenstiger-sterben.de“, welches der Vorsitzende selbst darstellen wird.
Bruno Jonas kommt
Den großen Auftakt macht das Kulturbrettl jedoch erneut mit einem Passauer, denn am 29. Januar kommt der Passauer Kabarettist Bruno Jonas mit „Bis hierher und weiter“ ins Haus des Gastes. Wie sich jetzt schon abzeichnet, dürften die Karten für Jonas in Kürze ausverkauft sein. Grund zur Torschlusspanik ist jedoch noch nicht gegeben, denn nach wie vor können Karten bei Schreibwaren Heidenreich und auch online bestellt werden. Viel Zeit nahmen sich die Mitglieder für die Diskussion um ein Wegscheider „Jahres-Kultur-Ticket“, das in Zusammenarbeit mit den Musikfreunden angeboten werden soll und den Besuch von möglichst vielen Veranstaltungen mit einem sehr attraktiven Preisvorteil gestattet. Einig war man sich schnell darin, dass es nicht darum geht, möglichst viel Geld mit den Veranstaltungen in die Vereinskasse zu bringen, sondern möglichst viele Gäste zum Besuch der Veranstaltungen zu motivieren. Nicht der Verein soll reich werden, sondern das Leben. Noch ist das Wegscheider „Jahres-Kultur-Ticket“ nicht in trockenen Tüchern, aber Kulturbrettl und Musikfreunde arbeiten fleißig daran, so dass es nach Möglichkeit noch im Advent als kulturelles Weihnachtsgeschenk erworben werden kann.
Autor: FS
Anlage: Jahresbericht 2009
Jubiläumsfeier 30 Jahre Frauenbund Wegscheid
Sa
14
Nov
2009
Zu dieser Jubiläumsfeier kamen 98 Frauen , sowie viele Ehrengäste. Die 74 Gründungsmitglieder wurden für 30 jährige Mitgliedschaft mit der Frauenbundnadel in Silber geehrt. Bei einem kuzen Rückblick und einer Fotopräsentation aus den vergangenen Jahren wurden so manche Erinnerung wach. Zum Abschluß feierten wir einen festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Diözesanbeirat Prof. Dr. Otto Mochti und Herrn Pfarrer Heinrich Anzeneder und der Musikalischen umrahmung unseres Singkreises.
Autor: Frauenbund Wegscheid
Eine Flut an Gästeehrungen regnete es auf dem Reischlhof in Wegscheid/Sperlbrunn
Fr
30
Okt
2009
Eine Vielzahl an Stammgästen konnte auf dem Reischlhof geehrt werden.
Familie Tahedl war 5 mal auf dem Reischlhof zu Gast, Familie Pages 10 mal, die Familien Stehle, Meier, Plenkers und Müller jeweils 20 mal und Familie Lesniewski aus Frankfurt 45 mal.
Familie Lesniewski kommt seit 1977 zum Reischlhof und machte die Entwicklung vom Urlaub auf dem Bauernhof bis zum Wellnesshotel mit. Die „Frankfurter“ sind vom „Wegscheider Land“ begeistert und betrachten es immer noch als Geheimtipp.
Familie Lesniewski und auch die anderen Urlaubsgäste schwärmen von der schönen Gegend und immerwieder von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die von dem Menschenschlag in der Region ausgeht und auf dem Reischlhof sowieso. Im Familien- und Bekanntenkreis der Familie Lesniewski sprach sich dies bald rum und so war es selbstverständlich, dass die Tochter und viele Bekannte ebenfalls im Reischlhof ihren Urlaub verbrachten. Hier fühlt sich der Urlaubsgast im wahrsten Sinne des Wortes „Nicht daheim und doch zu Haus“.
Hermann Reischl sen. freute sich, zusammen mit dem 3. Bürgermeister Ludwig Fesl und der Tourismusamtsleiterin Sieglinde Stockinger, die Gäste zu ehren. Im Namen des Hauses Reischlhof wurde den Gästen eine wertige Kerze überreicht, die, wie Hermann Reischl humorvoll sagt: „mit der Anzahl der Urlaubsaufenthalte mitwächst“.
Ludwig Fesl findet im Namen der Marktgemeinde Wegscheid sehr schöne Worte des Dankes und überreicht den Gästen eine Urkunde und ein Geschenk.
Sieglinde Stockinger bedankt sich im Auftrag des Tourismusvereins ebenfalls mit einem Geschenk.
Im Bild vorn links:
Vordere Reihe: 3. Bürgermeister Ludwig Fesl, Michael Tahedl, Sieglinde Stockinger, Petra Tahedl, Traudel Stehle, Margrit und Peter Meier, Ursula und Dietmar Lesniewski, Hermann Reischl sen.
Hintere Reihe: Thomas Müller, Hildegard Plenkers, Christina Pages, Monika Müller, Willi Stehle, Hardi Pages, Peter Plenkers
Autor: Sieglinde Stockinger
Weinfest
Auftakt Kunst- und Kulturherbst mit NEW SPIRIT
Fr
2
Okt
2009
Das Wegscheider Kulturbrettl eröffnete den 2. Wegscheider Kunst- und Kulturherbst mit einem Konzert des Hauzenberger Gospelchors „NEW SPIRIT“ im Haus des Gastes. Zwar war der Saal nicht brechend voll, aber das Publikum beschenkte den Chor mit begeistertem Feedback. Chorleiter Klaus Wegerbauer hat den Gospelchor auf ein Niveau gebracht, das man auf großen Bühnen kaum besser hört. Das fängt natürlich schon bei der Liedauswahl an, die sich aus Filetstücken der Pop- und Musicalwelt zusammensetzt. Wenn dann „One moment in time“, „I will follow him“ oder „Operator” auch noch meisterhaft vorgetragen werden, ist es kein Wunder, wenn das Publikum in den Rhythmus einfällt und sich mit stehenden Ovationen bedankt. Ein absoluter Genuss waren auch die Solopartien z.B. vom Wegscheider Edi Nebauer, die Dank professioneller Tontechnik durch den Saal schwangen und unter die Haut gingen. Perfekte Lichttechnik ergänzte den Hör- um den Sehgenuss. Bewundernswert war die perfekte Aussprache der durchwegs englischen Songtexte, hier wäre vielleicht ein einziger deutscher Titel eine nette Hommage an unsere Muttersprache gewesen. Unterstützung leistete die Chorband mit Schlagzeug, Drums, Keyboard, Bass- und E-Gitarre, Akustikgitarre, sowie Akkordeon. „NEW SPIRIT“ ist ein Aushängeschild unserer Region, es ist unglaublich, wie Klaus Wegerbauer diesen Chor im Griff hat. Wobei Griff nicht so recht passt, wenn man sieht, wie der Chorleiter die ganze Bühne beherrscht, das nicht nur psychisch, den Klaus Wegerbauer ist auf der ganzen Bühne präsent. Saust ganz nach rechts zu den Musikern und steht im nächsten Moment vorm Sopran. Ins Zeug gelegt hat sich auch das Team vom Restaurant im Haus des Gastes, das in der Pause im Foyer alle Gäste mit Speise und Trank versorgte.
Autor: Wegscheider Kulturbrettl
25. Urlaubsaufenthalt auf dem Reischlhof
Mi
23
Sep
2009
Über eine Unterhaltung beim Friseur wurde Irmgard Badura auf den Bayer. Wald und den Reischlhof aufmerksam.
Es folgte eine kurze Abstimmung mit dem Ehemann Peter und schon wurde der erste Urlaub bei Familie Reischl geplant und gebucht. Das Ehepaar erlebte immerwieder Neues im Wegscheider Land und genießt auch nach 25 Urlaubsaufenthalten die Entspannung, die Natur und vor allem die Freundlichkeit der Menschen. Familie Badura kommt aus der Nähe von Mannheim. Sie sagen selbst, solange die Gesundheit mitmacht, kommen sie gerne zwei bis drei mal pro Jahr zum Reischlhof.
Mit ihnen wurden Brigitte und Wolfgang Mentzel aus Mannheim für den 5. Urlaubsaufenthalt geehrt.
Hermann Reischl sen. nahm mit dem 1. Bürgermeister Josef Lamperstorfer und der neuen Tourismusleiterin von Wegscheid, Sieglinde Stockinger, die Ehrung vor.
Im Bild von links: 1. Bürgermeister Josef Lamperstorfer, Irmgard Badura, Peter Badura,
Wolfgang Mentzel (hinten), Brigitte Mentzel, Hermann Reischl sen.,
Sieglinde Stockinger
Autor: Sieglinde Stockinger
Anlage:
Herbstausflug nach Wien
So
20
Sep
2009
Ziel unseres Zweitagesausfluges war heuer Wien.Bei herrlichem Wetter verbrachten wir zwei wunderschöne Tage in dieser schönen
Stadt an der Donau.Bei einer Stadtführung am Samstag lernten wir einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Wien kennen.Abends ging´s dann zum Heurigen nach Grinzing.Am Sonntag besuchten wir in Floridsdorf,wo wir auch unser Hotel hatten,einen feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche.Anschließend fuhren wir weiter nach Schönnbrunn,wo wir die wunderschönen Parkanlagen und Brunnen besichtigten.Nachmittags traten wir durch die Wachau den Heimweg an,wo wir in Melk zum Abendessen Einkehr machten.
Autor: Frauenbund Wegscheid
Anlage: Anlage


